Minecraft

Als der Programmierer Markus Persson Minecraft in einem Internetforum präsentierte, konnte er kaum ahnen, dass ihn sein Spiel in ein paar Jahren zum Milliardär und weltberühmt machen würde. Das Spiel wurde 2009 veröffentlicht und von mehr als 100 Millionen Spielern erworben. Daraufhin kaufte Microsoft seine Firma im Jahr 2014 für unglaubliche 2,5 Milliarden Dollar. Jeden Monat wird Mineraft von 40 Millionen Spielern gespielt, von denen die meisten Jugendliche und Kinder sind.

Worum geht es im Spiel?

Ästhetisch betrachtet wirkt das Spiel wie eine offene Lego-Welt. Spieler können verschiedene Baublöcke abbauen und an anderen Orten wieder platzieren. Diese virtuelle Welt wird von verschiedenen Wesen bewohnt, manche sind freundlich gesinnt, während andere es auf den Spieler abgesehen haben. Im Spiel finden sich Menschen, Spinnen, Monster und vieles mehr. Auch diese Figuren sind aus blockähnlichen Strukturen zusammengebaut. In der Hauptwelt haben die Spieler die Möglichkeit, zwei weitere Welten zu betreten. Bei The Nether handelt es sich um eine Art Höllendimension, während The End quasi die Endstufe ist, in der die Spieler sich gegen einen schwarzen Drachen durchsetzen müssen.

In Minecraft können die Spieler zwischen vier verschiedenen Modi wählen: Creative, Survival, Spectator und Adventure. Im Creative Mode können die Spieler fliegen und haben unbegrenzte Ressourcen. Man kann diesen Modus auch mit einer großen Lego-Welt vergleichen, in der es keine Kreativitäts-Grenzen gibt. Im klassischen Survival Mode hat man dagegen einen Hunger- und Gesundheitsbalken, der sich verringert wenn man nichts isst oder Schaden nimmt. Wer als passiver Spieler einsteigen will, der wählt den Spectator Mode, in dem man die ganze Welt und die Ereignisse in ihr nur beobachten kann. Im Adventure Mode kann man mit anderen Spielern interagieren und ist von dem Kartenmacher eingeschränkt.

Die bereits vorher erwähnten Millionen Minecraft-Spieler sind meistens zwischen fünfzehn und einundzwanzig Jahre alt. Nur 15 Prozent der Spieler sind über 30. Das Spiel wird auch sehr stark von männlichen Spielern dominiert. Der Anteil der Spielerinnen beträgt nur 20 Prozent.