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Audioformat · verlustbehaftet

AAC: das verlustbehaftete Audioformat erklärt

Advanced Audio Coding

AAC ist der technische Nachfolger von MP3 und klingt bei gleicher Bitrate meist besser. Apple, YouTube und viele Streamingdienste setzen darauf. Als verlustbehaftetes Format ist es ein sinnvolles Ziel, wenn moderne Geräte im Spiel sind, sonst bleibt MP3 die kompatiblere Wahl.

Dateiendung

.aac, .m4a

Kompression

verlustbehaftet, effizienter als MP3

Typische Bitrate

128 bis 256 kbit pro Sekunde

Typische Größe

3 bis 8 MB pro Lied

Kompatibilität

Apple-Geräte, Android, YouTube, Streaming

Entwickler

Fraunhofer, Dolby, AT&T und andere, 1997

Einordnung

AAC wurde entwickelt, um die Schwächen von MP3 auszugleichen. Bei gleicher Dateigröße liefert es in der Regel einen klareren Klang, besonders bei hohen Frequenzen und niedrigen Bitraten. Deshalb hat sich AAC im Streaming durchgesetzt: Apple Music, YouTube und der frühere iTunes Store nutzen es als Standard. Auf iPhones und iPads ist AAC tief verankert und läuft ohne zusätzliche Software. Auch moderne Android-Geräte spielen es problemlos ab. Die Kehrseite zeigt sich bei sehr alten Geräten oder einfachen Autoradios, die mit AAC manchmal nichts anfangen können. Dort bleibt MP3 die sichere Bank. Wenn du eine FLAC-Datei umwandelst und vor allem Apple-Hardware nutzt, ist AAC eine ausgezeichnete Wahl mit gutem Verhältnis von Qualität und Größe. Soll die Datei dagegen überall laufen, fährst du mit MP3 zuverlässiger.

FAQ

Häufige Fragen

Ist AAC besser als MP3?

Bei gleicher Bitrate klingt AAC meist etwas besser, weil es effizienter komprimiert. Der Unterschied ist bei hohen Bitraten klein, MP3 bleibt aber breiter kompatibel.

Was ist der Unterschied zwischen AAC und M4A?

AAC ist der Codec, M4A der Container, der die AAC-Daten meist verpackt. Eine M4A-Datei enthält in der Regel AAC-Audio samt Metadaten wie Titel und Cover.

FLAC-Dateien lassen sich mit dem FLAC-zu-MP3-Converter direkt im Browser in MP3 umwandeln, kostenlos und ohne Upload.