Formate
Audioformate im Überblick
Welches Format ist verlustfrei, welches verlustbehaftet und welches eignet sich wofür? Diese Übersicht ordnet die gängigen Audioformate ein, mit Eckdaten und einer kurzen Einordnung pro Format.
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FLAC
verlustfreiFree Lossless Audio Codec
FLAC speichert Musik bitgenau ohne Qualitätsverlust und verkleinert die Datei dabei deutlich. Es gilt als Standard für Archivierung und HiFi, weil es das Original exakt rekonstruiert. Bei begrenztem Speicher oder älteren Geräten ist eine Umwandlung in MP3 oft praktischer.
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MP3
verlustbehaftetMPEG-1 Audio Layer III
MP3 ist das bekannteste Audioformat der Welt und läuft praktisch auf jedem Gerät. Es verkleinert Musik stark, indem es für das Ohr unwichtige Anteile entfernt. Dieser Kompromiss aus kleiner Datei und guter Qualität machte MP3 zum Standard für mobile Musik.
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WAV
unkomprimiertWaveform Audio File Format
WAV speichert Audio als rohe PCM-Daten ohne jede Kompression. Das liefert maximale Qualität, führt aber zu sehr großen Dateien. Im Tonstudio ist WAV der Standard für Aufnahme und Bearbeitung, für die mobile Nutzung wandelt man es meist in MP3 oder FLAC um.
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AAC
verlustbehaftetAdvanced Audio Coding
AAC ist der technische Nachfolger von MP3 und klingt bei gleicher Bitrate meist besser. Apple, YouTube und viele Streamingdienste setzen darauf. Als verlustbehaftetes Format ist es ein sinnvolles Ziel, wenn moderne Geräte im Spiel sind, sonst bleibt MP3 die kompatiblere Wahl.
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Opus
verlustbehaftetOpus Interactive Audio Codec
Opus ist ein moderner, offener Codec, der bei niedrigen Bitraten bessere Qualität liefert als MP3 oder AAC. Er eignet sich für Musik und Sprache gleichermaßen und steckt in WhatsApp, YouTube und vielen Videocalls. Für maximale Gerätekompatibilität bleibt MP3 aber die sichere Wahl.
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Ogg Vorbis
verlustbehaftetOgg Vorbis
Ogg Vorbis ist ein freier, lizenzkostenfreier Codec, der lange als Alternative zu MP3 galt. Er bietet bei mittleren Bitraten oft bessere Qualität und kommt bei Computerspielen und Spotify zum Einsatz. Auf vielen Standardgeräten fehlt jedoch die Unterstützung, weshalb MP3 verbreiteter bleibt.
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ALAC
verlustfreiApple Lossless Audio Codec
ALAC ist Apples Antwort auf FLAC und speichert Musik verlustfrei in kleinerer Form als WAV. Es ist tief im Apple-Ökosystem verankert und läuft auf iPhone, iPad und Mac ohne Zusatzsoftware. Für Geräte außerhalb der Apple-Welt ist FLAC oder eine MP3-Umwandlung oft praktischer.
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AIFF
unkomprimiertAudio Interchange File Format
AIFF ist das unkomprimierte Audioformat aus der Apple-Welt und das Gegenstück zu WAV unter Windows. Es speichert rohe PCM-Daten ohne Verlust, was zu sehr großen Dateien führt. Im Studio ist es beliebt, für die mobile Nutzung wandelt man AIFF meist in MP3 oder ALAC um.
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WMA
verlustbehaftetWindows Media Audio
WMA ist Microsofts Audioformat, das mit dem Windows Media Player groß wurde. Es ist meist verlustbehaftet und konkurrierte einst mit MP3. Außerhalb der Windows-Welt ist die Unterstützung dünn, weshalb sich die Umwandlung in MP3 für plattformübergreifende Nutzung fast immer lohnt.
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M4A
verlustbehaftetMPEG-4 Audio
M4A ist kein eigener Codec, sondern ein Container auf Basis von MPEG-4. Er enthält meist verlustbehaftetes AAC, kann aber auch verlustfreies ALAC tragen. Apple nutzt M4A breit für Musik. Da nicht jedes Gerät damit umgeht, ist die Umwandlung in MP3 oft sinnvoll.
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APE
verlustfreiMonkey's Audio
APE, bekannt als Monkey's Audio, ist ein verlustfreier Codec mit besonders hoher Kompression. Er erzeugt etwas kleinere Dateien als FLAC, ist dafür aber rechenintensiver und schlechter unterstützt. Für die breite Nutzung oder mobile Wiedergabe sind FLAC oder eine MP3-Umwandlung praktischer.
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DSD
verlustfreiDirect Stream Digital
DSD ist ein spezielles 1-Bit-Audioformat aus der SACD-Welt und richtet sich an High-End-Hörer. Statt klassischer PCM-Abtastung nutzt es eine extrem hohe Abtastrate bei nur einem Bit Tiefe. Die Wiedergabe verlangt passende Hardware, für den Alltag wandelt man DSD in PCM oder MP3 um.
FLAC in MP3 umwandeln
Der FLAC-zu-MP3-Converter läuft kostenlos und lokal im Browser. Tiefer in Codecs und Bitraten steigen die Ratgeber ein.